VITA

Karin Heinrich startete in der Musikbranche Anfang der 80er Jahre als Leiterin der Abteilung Promotion & Public Relations des Hamburger Labels Phonogram. Zwei Jahre später verantwortete sie als Senior Product Manager die internationale Product Division. 1988 folgte die Versetzung nach London in das Polygram Headquarter (heute Universal Music), wo sie auf europäischer Ebene als Marketingspezialistin mit Künstlern wie Elton John, Dire Straits, Bon Jovi, KISS, INXS u.v.a. arbeitete. Sie schaffte als erste Frau den Sprung in die von Männern dominierte Führungsetage: 1989 folgte der Wechsel zurück nach Hamburg zum Flaggschiff Polydor als Prokuristin und Director Artist & Repertoire/Marketing Local Repertoire.  

Sie war für zahlreiche Künstlerkarrieren verantwortlich, u.a. Udo Lindenberg, Stefan Waggershausen, Masterboy, Rosenstolz, Matthias Reim, Andrea Bocelli, Rolf Zuckowski und André Rieu.

1998 startete sie ihre erste eigene Firma und arbeitete erfolgreich als strategische Managerin und Beraterin. 2004 gründete sie gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner die Firma Heinrich & de Wall / Artist & Music Management und arbeitete mit verschiedenen Künstlern, u.a. Joja Wendt, Mrs. Greenbird, Triosence, Anna Depenbusch, Sarah Straub. 2005 entdeckte sie Roger Cicero, mit dem sie ihre Konzeptidee, Bigbandswing mit deutschen Texten zu kombinieren, zusammen mit Freddie de Wall realisierte. In der zwölfjährigen Zusammenarbeit mit Roger Cicero war sie die Strategin im Management-Team. Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Gold- und Platinauszeichnungen.

Karin Heinrich Porträt

Heute arbeitet sie erfolgreich als Coach und Consultant in ganz Deutschland.

Karin Heinrich ist zertifizierter Business Coach und Mitglied im DVCT. Sie ist stellver­tretende Vorsitzende des Interessenverbands der Musikmanager und Consultants (IMUC), den sie 2004 mit Wolfgang Weyand initiiert und mitgegründet hat.

Neben ihrer aktiven Teilnahme an diversen brancheninternen Workshops und Panels, arbeitet sie auch als Dozentin für Künstlermanagement an der Hochschule Macromedia in Hamburg.

Interview anlässlich Roger Ciceros 50. Geburtstags – Hamburger Abendblatt 2. Juli 2020

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